Wer bin ich?
Ich bin eine Robbe. Meine Art heißt Seehund und gehört zu den Hundsrobben. Du erkennst mich an meinem rundlichen Kopf, den kleinen Ohröffnungen ohne äußere Ohrmuscheln und meinem grau-silbrigen, dunkel gefleckten Fell.
Wandere durch alle Stationen und lerne Ben richtig gut kennen.
Ich bin eine Robbe. Meine Art heißt Seehund und gehört zu den Hundsrobben. Du erkennst mich an meinem rundlichen Kopf, den kleinen Ohröffnungen ohne äußere Ohrmuscheln und meinem grau-silbrigen, dunkel gefleckten Fell.
Ich lebe an der Nordsee und im Wattenmeer. Rund um Sylt führen mich Priele hinaus ins Meer. Bei Niedrigwasser fallen Sandbänke trocken, auf denen Robben ruhen, ihr Fell wechseln und ihre Jungen versorgen.
Ich jage vor allem Fische. Je nach Ort und Jahreszeit gehören auch Krebstiere zu meiner Nahrung. Von einer Sandbank aus schwimme ich oft weit in die Nordsee hinaus, um gute Futterplätze zu finden.
Welche Nahrung findet Ben in der Nordsee?
Im Wasser bewege ich mich schnell und wendig. An Land kann ich meine Hinterflossen nicht wie ein Seelöwe unter den Körper drehen. Deshalb schiebe und welle ich meinen Körper über die Sandbank.
Die kräftigen Tasthaare an meiner Schnauze heißen Vibrissen. Sie sind sehr empfindlich und helfen Robben dabei, Bewegungen und Wasserwirbel wahrzunehmen, die schwimmende Beute hinterlässt.
Im Wattenmeer kommen die Jungen meist im Mai und Juni zur Welt. Ein Jungtier wiegt bei der Geburt ungefähr 7 bis 10 Kilogramm, besitzt bereits ein kurzes wasserabweisendes Fell und wird etwa vier Wochen gesäugt.
Bei Flut schwimme und jage ich in Prielen und Nordsee. Wenn das Wasser bei Ebbe zurückweicht, suche ich eine Sandbank auf. Dort ruhe ich, wärme mich und pflege mein Fell. Später hebt die Flut die Sandbank wieder unter Wasser.
Robben brauchen ungestörte Ruhe- und Wurfplätze. Boote, Menschen oder Hunde dürfen liegende Tiere nicht bedrängen. Ein einzelnes Jungtier ist nicht automatisch verlassen; nur geschulte Fachleute können entscheiden, ob es Hilfe braucht.
Robben brauchen saubere Meere und ungestörte Sandbänke. Wer Abstand hält, Hunde anleint und bei einem vermeintlich hilflosen Jungtier Fachleute informiert, schützt Ben und seine Artgenossen.
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